Fachtagung 2017

Nach einer lebendigen Einstimmung in Form einer Aufstellungsübung ließen sich fast 50 Teilnehmer von  3 Impulsvorträgen in die existenzanalytische Betrachtung des Themas „Das Fremde“ einführen. In den anschließenden 5 Workshops, einer optionalen Einführung in die Existenzanalyse und Logotherapie sowie einer kollegialen Intervision ergaben sich lebhafte Diskussionen und vertiefende Reflexionen. Konkrete Hinweise zur Umsetzung des existenzanalytischen Ansatzes für den Umgang mit dem Fremden erhielten die Teilnehmer im Abschlussvortrag.

Feedbacks von Teilnehmern

„Ich bin als Neuling zur Tagung der GLE-D gefahren. Ich habe viele neue Informationen über die Existenzanalyse bekommen. Toll fand ich, dass jeder die Möglichkeit hatte, in den Workshops sein besonderes Interesse zu vertiefen. So konnte ich eine Einführung zur Theorie der Existenzanalyse besuchen und genauer die entsprechenden Gedanken verstehen. Besonders gut hat mir das Thema der „Fremdheit“ gefallen, dass von verschiedenen Perspektiven behandelt wurde. Ich habe mich während der Tagung sehr gut aufgenommen gefühlt und dank der Offenheit der anderen Teilnehmer angenehme und intensive Gespräche geführt. Danke dafür. Ich bin bereichert nach Tagung nach Hause gefahren.“ (Angelika Kewitsch)


Der Titel der Herbsttagung „Das Fremde“ sprach mich sofort an, habe ich doch selbst in der Ausbildung von Migranten täglich mit dem Phänomen „Fremdheit“ zu tun. Während der gut aufeinander abgestimmten Vorträge aller Referenten eröffnete sich mir eine unerwartete Vielschichtigkeit und Tiefe dieses Themas, die schließlich in dem Satz mündete: „Die Begegnung mit dem Fremden ist der Weg in die Begegnung mit mir selbst“.  Die Tagungsorganisation des neuen Leitungsteams war perfekt, das Stephansstift als Tagungsort sehr passend gewählt. (Kerstin Bugow)


„Die Herbsttagung ist für mich ein fester Termin in jedem Jahr, auf den ich mich schon immer sehr freue. Besonders wertvoll machen die Herbsttagungen für mich – wie auch in diesem Jahr wieder – die Begegnungen und Gespräche mit Menschen, die mich bisher auf meinem Weg mit der Existenzanalyse begleitet haben sowie auch die Möglichkeit andere „Gleichgesinnte“ kennenzulernen. In diesem Jahr hat mich neben den inspirierenden Vorträgen und dem Workshop-Angebot besonders die neue Location erfrischt sowie der Bücherstand zum Shoppen und anschließendem Lesen verführt. – Rundum gelungen!“ (Verena Reichel)


‚In angenehm kleinem Kreis und freundlichen Räumen ging es  aus verschiedensten Perspektiven um ‚das Fremde‘: Informativ, vielfältig und perspektivreich wurde das Thema in zahlreichen Vorträgen und Workshops behandelt, die sich vortrefflich ergänzten. Besonders war die Interaktion der Teilnehmer, die aufgefordert waren, sich thematisch einzubringen u.a. in einer sehr gelungenen Intervisionsrunde unter Kollegen. Ein lohnender, intensiver Tag, der gut noch ein-zwei Stunden länger hätte dauern können.‘ (Beatrix Althen-Schnippenkoetter)

Programm

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Die Tagung ist mit 7 Fortbildungspunkten von der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen/Bremen anerkannt.

Skripte

Vorträge
  • Ich kenne dich nicht, doch brauch ich dich?! Ingo Zirks
  • So bin ich eigentlich nicht, das ist mir irgendwie fremd! Alexander Milz
  • Mit Fremdheit klarkommen?! Dr. Boris Friele
  • Das Fremde in der Philosophie Julia Werner

Bildergalerie

Nach den ersten drei Vorträgen von Ingo Zirks, Alexander Milz und Dr. Boris Friele haben wir (ganz im phänomenologischen Sinne) die Teilnehmer gebeten aufzuschreiben, was sie zum Thema „Das Fremde“ bewegt. Diese Eindrücke waren auch eine Basis für die kollegiale Intervision mit Dr. Thomas Herzog mit 14 Teilnehmern.

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