Satzung

der GESELLSCHAFT für LOGOTHERAPIE UND EXISTENZANALYSE
in Deutschland e.V.

Präambel

Die Gesellschaft dient der Förderung, Verbreitung und Entwicklung der Existenzanalyse und Logotherapie, wie sie von Viktor E. Frankl grundgelegt und in der Arbeit der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, Wien weiterentwickelt wurde.
Die Existenzanalyse und Logotherapie im oben angesprochenen Sinne hat hohe Relevanz für die Gestaltung menschlichen Lebens im privaten wie öffentlichen Bereich und kann Wesentliches zu einem gelingenden und erfüllenden Lebensvollzug beitragen.
Die Gesellschaft soll im Eingebundensein in einen internationalen Dachverband (GLE-International, Wien) das Anliegen der Existenzanalyse und Logotherapie in Deutschland verfolgen.
Dabei gehen Dachverband und Landesverband von einer gegenseitigen Informationspflicht in allen wesentlichen Angelegenheiten aus, die diese Gesellschaften gemeinsam berühren. Daraus erfolgt auch die Verpflichtung, dass sie sich in solchen Angelegenheiten aufeinander abstimmen und evtl. Satzungsänderungen im Einvernehmen mit dem Dachverband vornehmen.

§ 1 Name, Sitz, Wortbildmarke und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen “Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland” und wird nachfolgend mit dem Kürzel “GLE-D” genannt.
Die GLE-D hat ihren Sitz in Hannover; dort ist sie im Vereinsregister eingetragen.
Die Wortbildmarke (z.B. Logo) der GLE-International wird von der GLE-D übernommen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zuordnung zur GLE-International, Wien

Die GLE-D ist Mitglied und Trägerverband der GLE-International, Wien und übernimmt deren Richtlinien im Bereich Ausbildung und zertifizierter Fortbildung, wirkt mit an der Erstellung einer gemeinsamen Fachzeitschrift und Erstellung von Fachpublikationen im deutschsprachigen Raum, orientiert sich an einem einheitlichen Erscheinungsbild (Logo, …), übernimmt Verantwortung bei Kongressen und Tagungen, die länderübergreifende Bedeutung haben, und fördert die internationale Arbeit, um auch die Anliegen der GLE im nicht-deutschen Raum zu vertreten.

§ 3 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung.
Die Gesellschaft dient der Förderung, Verbreitung und Entwicklung der Existenzanalyse und Logotherapie, vertritt deren Anliegen im öffentlichen und wissenschaftlichen Bereich und gegenüber Verbänden und Behörden.
Die Gesellschaft bezweckt, durch wissenschaftliche Kongresse, Forschungen, Publikationen, Aus-, Fort- und Weiterbildungen, persönliche Kontakte ihrer Mitglieder sowie durch interdisziplinäre Zusammenarbeit die wissenschaftliche Fundierung und Weiterentwicklung und die praktische Arbeit mit der Logotherapie und Existenzanalyse zu fördern.
Die Gesellschaft vertritt die deutschen Belange innerhalb der GLE-International, Wien und anderseits übernimmt sie Mitträgerverantwortung als Mitglied in der GLE-International, Wien. Neben der unmittelbaren Förderung der gemeinnützigen Zwecke kann die Gesellschaft auch Mittel für den Trägerverband GLE-International, Wien beschaffen. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Aufgaben des Vereins

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
Fachliche Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse durch Ausbildungslehrgänge, nach den Rahmenrichtlinien der GLE International, Wien
Abhaltung von Kongressen, Tagungen, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Fort- und Weiterbildungslehrgängen
Vertretung in Dach- u. Fachverbänden, staatl. Gremien, Kongressen,…
Herausgabe von Mitteilungsblättern, Fachzeitschriften sowie die Herausgabe und Förderung fachbezogener Publikationen
Vergabe von Stipendien und Förderpreisen
Einrichtung und Unterhalt von Fachbibliotheken, Anschaffung (Kauf oder Miete) von Räumlichkeiten zur Durchführung der Satzungszwecke
Bemühung um Anerkennung in wissenschaftlichen, staatlichen und berufspolitischen Bereichen
Förderung nationaler und internationaler Verbände, die in Kooperation mit der GLE-International stehen, um die Anliegen der GLE auch im nicht-deutschsprachigen Raum zu vertreten

§ 5 Materielle Mittel

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

  • a) Mitgliedsbeiträge
  • b) nur kostendeckende Ausbildungsgebühren
  • c) Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen (z.B. Sponsoreneinnahmen)
  • d) nur kostendeckende Erträge aus öffentlichen Veranstaltungen (Vorträge, Kongresse, Tagungen und Publikationen)
§ 6 Mittelverwendung

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 7 Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins sind ordentliche, außerordentliche, fördernde, korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder haben eine von der GLE International anerkannte Ausbildung mit Diplom abgeschlossen.
In Ausnahmefällen kann eine Person auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes bei nachgewiesener hinreichender Kenntnis ordentliches Mitglied werden.
Außerordentliche Mitglieder können jene werden, die ein aktives Interesse für praktische und theoretische Tätigkeiten der Logotherapie und Existenzanalyse bekunden, z. B. Ausbildungsteilnehmer, Studenten mit spezifischen Interessen an der Logotherapie und Existenzanalyse u.a.
Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person (also auch Institute, Unter-nehmen oder Vereinigungen) werden, die Aufgaben und Ziele der Gesellschaft fördern will.
Korrespondierende Mitglieder sind Persönlichkeiten, die sich um die Logotherapie und Existenzanalyse verdient gemacht haben, oder die dem Anliegen der Logotherapie und der Existenzanalyse nahe stehen und mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten zu ihrer Entwicklung beitragen wollen.
Ehrenmitglieder sind Personen, denen die Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland die Ehrenmitgliedschaft als Anerkennung für hervorragende Leistungen zur Förderung der Logotherapie und Existenzanalyse verleiht.

§ 8 Erwerb der Mitgliedschaft

Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag hin. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch die Gründer. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.
Bis zur Gründung der GLE International besteht für alle eine Doppelmitgliedschaft mit der bisher bestehenden Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse mit Sitz in Wien.

§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Versammlungen des Vereins teilzunehmen.
Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, sowie das aktive und passive Wahlrecht, steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Schaden erleiden könnte. Die Mitglieder erklären sich mit den Vereinssatzungen vertraut und einverstanden und haben diese, sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane, zu beachten.
Die ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen verpflichtet.

§ 10 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe des Jahresbeitrages für die Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliedsbeiträge dienen dem Abdecken der laufenden Kosten.
Die Zahlungsweise der Mitgliedsbeiträge erfolgt bargeldlos im Januar des jeweiligen Jahres.
Mitgliedsbeiträge werden weder ganz noch teilweise – auch nicht bei Austritt oder Ausschluss aus der Gesellschaft – rückerstattet.
Ein Mitglied, das trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung des Schatzmeisters seinen Beitrag länger als ein Jahr nicht einzahlt, gilt als ausgeschieden. Der Wiedereintritt kann nur erfolgen, wenn die ausständigen Beiträge einbezahlt werden.

§ 11 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus der Mitgliederliste.
Der Austritt ist jederzeit möglich und muss dem Vorstand schriftlich erklärt werden. Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres zu zahlen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn schwere Verstöße gegen die Pflichten der Mitgliedschaft vorliegen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand in einem Zweidrittelmehrheitsbeschluss nach Anhörung des betroffenen Mitglieds. Der Vorstand kann geheim beraten oder die Entscheidung über den Ausschluss der Mitgliederversammlung überantworten; zum Ausschluss durch die Mitgliederversammlung ist ebenfalls Zweidrittelmehrheit erforderlich.

Ist keine Zweidrittelmehrheit zustande gekommen und hat der Vorstand die Entscheidung abgelehnt, so ist ein Schiedsgremium zu berufen. Gegen eine Zweidrittelmehrheit im Vorstand oder in der Mitgliederversammlung oder den Schiedsspruch des Schiedsgremiums ist keine Berufung möglich.

§ 12 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und das Schiedsgremium.

§ 13 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden ordentlichen Mitgliedern, den außerordentlichen Mitgliedern, den fördernden Mitgliedern, den korrespondierenden Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens alle zwei Jahre statt. In der Regel wird während einer Mitgliederversammlung der Termin der jeweils nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung festgelegt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes, des Vorstandes oder der ordentlichen Mitgliederversammlung oder auf begründeten schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel aller Mitglieder (Unterschriftenliste) oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer im Zusammenhang mit ihrem Wirkungsbereich innerhalb von 8 Wochen stattzufinden.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder durch moderne Kommunikationsmittel (wie E-Mail, Fax, etc.) durch den geschäftsführenden Vorstand mindestens 6 Wochen vor dem Termin und unter Angabe der Tagesordnung. Anträge, deren Annahme einer Zweidrittelmehrheit bedürfen, sind mindestens 7 Wochen vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand zu übergeben.
Nachträgliche Anträge können auf die Tagesordnung nur gestellt werden, wenn sie eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden* eintreffen. Über die Ergänzung der Tagesordnung beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine 2/3 Mehrheit notwendig.
An der Mitgliederversammlung kann der Präsident der GLE-International oder sein Stellvertreter als Gast mit Rederecht, aber ohne Stimmrecht teilnehmen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
Die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit; auf Antrag von drei stimmberechtigten Mitgliedern haben sie geheim zu erfolgen. Beschlüsse, mit denen die Satzung geändert werden soll, sowie die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, in dessen Verhinderung der Schatzmeister oder Schriftführer.

§ 14 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  • a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und dessen Rechnungsabschluss
  • b) Beschlussfassung über den Haushalt
  • c) Enthebung der in den Vorstand berufenen Einzelpersonen durch eine Zweidrittelmehrheit
  • d) Bestellung und Enthebung der Rechnungsprüfer
  • e) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und die freiwillige Auflösung des Vereins
  • f) Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • g) Wahl der Vorstandsmitglieder
§ 15 Geschäftsführender Vorstand

Der Vorstand im Sinne § 26 BGB besteht aus:
Vorsitzendem,
Schatzmeister und
Schriftführer.
Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Dem Verein gegenüber ist der geschäftsführende Vorstand an die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung gebunden. Im Innenverhältnis wird der Schriftführer und Schatzmeister nur nach Beauftragung durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung tätig.

§ 16 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie max. fünf Beisitzern.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Bei Ausscheiden eines seiner Mitglieder während der Amtsdauer ergänzt sich der Vorstand für den Rest der Wahlperiode.
Der Vorstand tritt im Bedarfsfall, mindestens einmal jährlich oder auf Antrag von zwei Vorstandsmitgliedern unter Angabe von Zweck und Gründen zusammen. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen und geleitet.
Das Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder beschlussfähig.
Der Vorstand wird vom Vorsitzenden, in dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes einberufen.
Das Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend.
Den Vorsitz im Vorstand führt der Vorsitzende, bei Verhinderung Schriftführer oder Schatzmeister.
Die Vorstandsmitglieder haben Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Aufwendungen. Die Vorstandsmitglieder können eine angemessene Vergütung für ihre Vorstandstätigkeit erhalten. ÜberAnspruch und Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung. Davon unberührt bleiben Anprüche der Vorstandsmitglieder aus gesonderten Vereinbarungen dür anderweitige Tätigkeiten im Verein.

§ 17 Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand setzt die allgemeinen Grundzüge der Vereinstätigkeit fest und berät und entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Ihm obliegt die Führung der Vereinsgeschäfte.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Insbesondere umfaßt der Aufgabenbereich des Vorstandes folgende Agenden:

  • a) Erstellung und Beschluss des Jahreshaushaltes, des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
  • b) Vorbereitung der Mitgliederversammlung
  • c) Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung
  • d) Verwaltung des Vereinsvermögens
  • e) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
  • f) Bestellung von Beiräten in den Vorstand
  • g) die Bildung von Fachausschüssen zur Unterstützung des Vorstandes
§ 18 Agenden der Funktionäre

Dem Vorsitzenden obliegt die Vertretung des Vereines nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz im geschäftsführenden Vorstand, im Vorstand und in der Mitgliederversammlung. Er, der Schatzmeister und Schriftführer sind zeichnungsberechtigt.
Der Schriftführer verfaßt alle vom Verein ausgehenden Schriften und Dokumente und besorgt die Geschäfte des Vereinsarchivs. Er protokolliert die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen; das Protokoll ist von ihm und vom Vorsitzenden zu unterschreiben und allen Vorstandsmitgliedern binnen eines Monats zuzusenden. Bei der nächsten Sitzung ist das Protokoll vom Vorstand zu genehmigen.
Der Schatzmeister besorgt die ordnungsgemäße Geldgebarung und ist dafür dem Verein verantwortlich.

§ 19 Rechnungsprüfer

Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

§ 20 Schiedsgremium

In allen Streitigkeiten, die aus dem Vereinsverhältnis erwachsen, entscheidet ein Schiedsgremium. In das Schiedsgremium entsendet jede Partei zwei Personen, die ordentliche Mitglieder sind. Diese wählen ein weiteres ordentliches Mitglied zum Obmann des Schiedsgremiums. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los über die Bestimmung zum Obmann. Abstimmungen und Wahlen des Schiedsgremiums erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit, wobei immer sämtliche Gremiumsmitglieder anwesend sein müssen.

§ 21 Vereinsauflösung

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung.

Stand 07.05.2016
In der Satzung wird grundsätzlich das generische Masculinum verwendet.