Martin Buber beschreibt die Beziehung zwischen dem „Ich“ und dem „Du“ als eine fundamentale Begegnung, die nicht von einem objektivierenden Blick geprägt ist, sondern von einer respektvollen, empathischen Anerkennung des anderen. Dieser Ansatz kann die Beratungspraxis bereichern. Bubers Gedanken über die zwischenmenschliche Begegnung, über Dialog und Gemeinschaft möchte ich im Kontext von Sinnfindung und Hoffnungsstärkung erörtern. An Hand eines Beispiels aus meiner Praxis lässt sich zeigen, wie Bubers Verständnis vom „Zwischen“ bei der Begegnung des zu Beratenden und der Beraterin zur Entwicklung von Zuversicht und Hoffnung führen kann – bei beiden Beteiligten.
Kosten: Mitglieder 10.- EUR, Nichtmitglieder 25.- EUR
Referent/in
Adelheid Scholten, Existenzanalytische Beraterin in eigener Praxis und in der Logotherapeutischen Lebensberatungsstelle in Berlin