Therapeutenausbildung

Existenzanalyse ist eine Psychotherapie für die Behandlung seelischer Probleme und Störungen wie: Ängsten, Depressionen, Süchten, Psychosen sowie psychosomatischen Krankheiten.

Das Ziel existenzanalytischer Psychotherapie ist, mit innerer Zustimmung handeln und leben zu können (Authentizität).
Als phänomenologisch-personale Psychotherapie ist die Arbeit auf ein freies Erleben, auf authentische Stellungnahmen und auf eigen eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Leben und der Welt ausgerichtet.

Fachspezifikum Existenzanalyse – Psychotherpieabschluss Existenzanalyse

Beginn: 6. Oktober 2017 (Kurs ist voll)
Beginn: Sept. 2018 (noch Plätze frei, Anmeldung noch möglich)
Leitung: Helmut Dorra, Dr. Christoph Kolbe
Ort: Hamburg/Hannover

Mit dem Ausbildungskurs „Fachspezifikum Existenzanalyse“ besteht die Möglichkeit, die Beraterausbildung aufzustocken zum Psychotherapieabschluss Existenzanalyse.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, lediglich an den Theorieseminaren dieser Zusatzqualifikation teilzunehmen. Dies könnte interessant sein für diejenigen, die ihre Tätigkeit weiterhin in der Lebensberatung sehen, aber ihre Kenntnisse der Krankheitsbilder vertiefen und erweitern möchten.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausbildung mit dem akademischen Grad „Master of Science“ zu verbinden und abzuschließen.
Voraussetzung dafür ist ein mind. 6 semestriges, abgeschlossenes Studium, eine Masterarbeit im Umfang von 80 Seiten sowie eine kommissionelle Prüfung.

Die Zusatzqualifizierung umfasst Theorieseminare zu den Krankheitsbildern (282 Unterrichtsstunden mit insgesamt 13 Wochenendseminaren von Freitagmittag bis Sonntagnachmittag). Dauer knapp 2 Jahre, Behandlung unter Supervision (150 Stunden) und erweiterte Selbsterfahrung (50 Stunden).

Schwerpunktthemen der Ausbildung

  • Krankheitslehre:
  • Angst
  • Zwang
  • Depression
  • Essstörung
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosen

Einzelselbsterfahrung

Das Curriculum schreibt mind. 50 Std. Einzelselbsterfahrung vor. Einzelselbsterfahrung im Rahmen der Beraterausbildung wird ad personam angerechnet. Der Umfang ist im Aufnahmegespräch zu klären. Kriterien für den Abschluss der Einzelselbsterfahrung sind im Curriculum genannt.

Supervision

Die Supervision umfasst mind. 150 Stunden (vorwiegend Gruppensupervision, Einzelsupervision nach Bedarf).
Fünf Therapieverläufe sind mehrfach zu supervidieren, durchschnittlich jeweils 7 mal.

Sind im Zuge der Beraterausbildung Beratungen mit therapeutischer Qualität zur Supervision gebracht worden, so können diese für die im Curriculum vorgesehenen 600 Stunden therapeutischer Praxis angerechnet werden. Ebenso die dazugehörigen Supervisionsstunden (bis zu maximal 1/3 der geforderten Supervisionsstunden, das sind maximal 50 Stunden Supervision).

Die Klärung der Anerkennung von Beratungssupervisionen und –praxis wird bei dokumentiertem Verlauf ad personam im Aufnahmegespräch verständigt.

Praktikum

Für den Abschluss des Fachspezifikums in Deutschland ist ein (sozial-) psychiatrisches Praktikum im Umfang von 200 Stunden zu absolvieren.

Die restlichen curricularen 450 Praktikumsstunden können aus der Beratungstätigkeit bzw. aus Tätigkeiten aus dem psychosozialen Feld im weiteren Sinne angerechnet werden. Die genaue Anrechnung wird ebenfalls im Aufnahmegespräch verständigt.

Abschlussarbeit

Sofern im Rahmen der Beraterausbildung eine Abschlussarbeit anerkannt wurde, kann diese erweitert werden, z.B. durch eine Falldarstellung aus dem therapeutischen Bereich und gilt damit für die Abschlussarbeit in der Therapieausbildung.

Aufnahmebedingungen

Aufnahmebedingungen für diese Zusatzqualifizierung ist die abgeschlossene Grundausbildung in EA / LT bzw. das Diplom der GLE in Logotherapie /Existenzanalytischer Beratung.

Kosten

  • Unterrichtsstunden: Insgesamt 282 Stunden = ca. € 5000,–
  • Gruppensupervision (5 – 7 Teilnehmer): € 125,–/Stunde (17 – 25 € Std./TN)
  • Einzelselbsterfahrungsgespräch: € 90,–/Stunde
  • Vorstellungsgespräch: € 90,–/Stunde